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FaREAdri PDF Drucken E-Mail
17. 07. 2008.

 Das Business Service Center der Regierung des Kantons Zenica-Doboj war in der Rolle des führenden Partners aus Bosnien-Herzegowina Gastgeber des sechsten Workshops im Rahmen des zwischenregionalen Projektes FaREAdri. Der zweitägige Workshop fand im Hotel "Zenica" am 21. und 22. April 2008 statt.  


Das Projekt FaREAdri wird von der Europäischen Union im Rahmen des Adriatischen Programms der grenzenüberschreitenden Zusammenarbeit INTERREG IIIA - New Neighbourhood Programme INTERREG-CARDS/PHARE finanziert und ist auf den Aufbau der institutionalen Zusammenarbeit ausgerichtet. Der führende Projektpartner ist die italienische Region Emilia Romagna. Das Projekt soll der Integration von Ländern des Westbalkans in die Europäische Union beitragen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf institutionaler Vernetzung und Wissensaustausch im Sektor der Wirtshaftsentwicklung sowie Konsolidierung der Zusammenarbeit auf dem institutionalen Niveau auf dem adriatischen Gebiet. Dies soll der zukünftigen Harmonisierung der Entwicklung auf diesem Gebiet beitragen.

Das Projekt FaREAdri wird in Zusammenarbeit mit der Region Emilia-Romagna (Italien), Provinz Forli-Cesena (Italien), Provinz Ravenna (Italien), Provinz Ferrara (Italien), Provinz Rimini (Italien), Stadt Dubrovnik (Kroatien), Gemeinde Tuzla (BuH), Gemeinde Pancevo (Serbien), dem Ministerium für Arbeit, soziale Angelegenheiten und gleiche Chancen (Albanien), der Gemeinde Skadar (Albanien) und Gemeinde Elbasan (Albanien) realisiert.

Seit September 2007 bis heute wurden im Rahmen des Projektes mehrere thematische Workshops und Treffen organisiert, um neue Projekte und Formen der Zusammenarbeit zwischen Partnern zu definieren. Aus dem breiten Spektrum der Workshopinhalte sind folgende Themen hervorzuheben: Wasser und Aufbewahrung des Adriatischen Meeres, technologische Innovationen, Rolle der Universität, Zusammenarbeit durch den Aufbau eines Unternehmennetzes, Kultur, Tourismus, Verkerhsverbindungen, Integrierung des Arbeitsmarktes als Instrument der Zusammenarbeit zwischen wirtschaftlichen und territorialen Systemen, Energie, nachhaltige Entwicklung, soziale Politik und Anstellungsmöglichkeiten.

Das Thema des letzten Workshops, der in Zenica statt fand und dessen Gastgeber das Business Service Center als führender Partner aus Bosnien-Herzegowina war, bezog sich auf die Wirtschaftsentwicklung bzw. Instrumente, die durch neue Projektideen für die Förderung dieser Entwicklung eingesetzt werden können.   

Mit Begrüßungsworten öffnete den Workshop Herr Miralem Galijasevic, Premierminister des Kantons Zenica-Doboj. Er betonte die Bedeutung einer zwischenregionalen Zusammenarbeit sowohl auf dem Feld der Wirtschaftsentwicklung als auch mit dem Ziel der institutionalen Vernetzung und zukünftiger Anpassung an europäische Standards. Im Nahmen des Organisators bzw. in der Rolle der Vorsitzenden des Workshops präsentierte Fra Djenana Colakovic, Sekretärin des Business Service Centers, den Kanton Zenica-Doboj und seine Rolle als führenden Partner im Projekt FaREAdri.

 

Teil am Workshop nahmen am ersten Tag auch die Bürgermeister der Gemeinden, Kontaktpersonen des Business Service Centers in den Gemeinden des Kantons Zenica-Doboj sowie Vertreter anderer an den Aktivitäten des Projektes FaREAdri interessierten Institutionen. An die Teilnehmer wendete sich neben den Vertretern der italienischen Region Emilia-Romagna, des führenden Projektpartners, auch die Frau Zara Halilovic, Leiterin der Abteilung für Hilfekoordinierung der Direktion für europäische Integrationen BuHs. Sie stellte das Instrumente für die Vorbeitrittshilfe für Bosnien-Herzegowina dar, während die Frau Monica Palmeri, Vertreterin des Büros für die Entwicklung der Zusammenarbeit – Botschaft der Republik Italien in Sarajevo, die aktuelle Ausschreibung für die Projektvorschläge im Rahmen von IPA – grenzenüberschreitende Zusammenarbeit der adriatischen und Region Südosteuropas erörterte.

Im Laufe des ersten Tages wurden insgesamt vier Projektideen präsentiert. Die Ideen „Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im Internationalisierungsprozess“ und „Das Netz der Kreditgarantiefonds in BuH“ wurden vom Business Service Center als FaREAdri-Partner präsentiert, während die beiden neuen Zusammenarbeitsprogramme IPA für das Gebiet Adrias und die Region Südosteuropas zum Thema der Ausbildung für neue Technologien „Ausbildung für die 3D Modellierung - Förderung von Entwicklungsprojekten“ und das Neuerungsprojekt „Wasserstoff-Ökoterm“ von der Frau Dr Nermina Zaimovic-Uzunovic, Vertreterin der Fakultät für Maschinenbau der Universität in Zenica, und dem Herrn Drago Zaimovic, rennomierten Erfinder präsentiert wurden.

Der zweite Tag des Workshops war einer detaillierten Darstellung der Ausschreibung für Projektvorschläge für Südosteuropa gewidmet. Dies wurde in Form einer Trainingssassion von der Frau Elisa Botazzi, Vertreterin des führenden Partners – Region Emilia Romagna geplant und realisiert. Dabei wurden die Sessionsteilnehmer mit allen relevanten Dokumenten bekannt gemacht, die sich auf die Finanzierungsprogramme der Europäischen Union beziehen, den Bewerbungsregeln mit einem besonderen Rückblick auf den technischen Aspekt des Bewerbungsprozesses, der Wahl der Partner und Hauptschritten, die bei der Bewerbung für das IPA Programm vorzunehmen sind. Es wurde auch der Inhalt der Website elaboriert, die gezielt für die Informierung und Hilfeleistung für die Partner aus den Ländern Südeuropas kreiert wurde.   

Am zweiten Tag des Workshops fand ein geschlossenes Arbeitstreffen mit Partnern und potentiellen Teilnehmern statt, die an einer Einschließung in die Realisierung des vorgeschlagenen Projektes "Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im Internationalisierungsprozess" interessiert sind. Dabei kam man zum Schluss, dass diese Projektidee mit der Projektidee „Ausbildung für die 3D-Modellierung – Förderung von Entwicklungsprojekten“ integriert werden soll, wobei der führende Projektpartner die Region Emilia-Romagna wäre. Am Treffen wurden auch die Hauptaufgaben definiert, die dem führenden Partner bei der Bewerbung für die Mittel der EU als Ausgangspunkt dienen werden. Die Projektpartner für das Gebiet Bosnien-Herzegowinas werden das Business Service Center der Regierung des Kantons Zenica-Doboj als führender bosnisch-herzegowinischer Partner, die Gemeinde Tuzla und die Universität in Zenica sein.

Der erfolgreich abgehaltene Workshop in Zenica war auf die konkreten Projektzielen   völlig abgestimmt, die in der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten der Partner aus Italien und Partner aus den Ländern des Westbalkans bestehen. Diese Aktivitäten sind auf die Stärkung wirtschaftlicher und sozialer Kohäsion, Affirmation des Stabilisierungs- und Assozierungsprozesses, zwischenregionale Partnerverhältnisse, Übertragung von Kenntnissen und Erfahrungen durch die Finanzierung der Kontaktherstellung zwischen Unternehmen und Institutionen auf dem Gebiet Adrias ausgerichtet sind, was eine Internationalisierung dieser Unternehmen sicherstellen sollte. Das Projekt soll auch bei einer schrittweisen Anpassung kantonaler Regierungen und Regionen an die europäischen Standards helfen. Im Rahmen des Projektes wurde auch eine einheitliche Datenbank mit allen wichtigen Informationen erstellt, die den Kommunikazionsprozess erleichtern und zugleich ein Mittel für die Identifizierung neuer Partner für zukünftige Zusammenarbeit sein soll.

Ovaj projekt finansira Evropska unija
 "This project is funded by the European Union"/ " Ovaj projekt finansira Evropska unija"

 

 

Letzte Aktualisierung ( 12. 09. 2008. )
 
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